erinnerungen

Manchmal spielt einem das Hirn einen Streich und gibt Vorstellungen und Wünsche als Erinnerungen aus. Und dann begegnest Du jemandem, von dem dein Hirn, von dem dein Sein meint, es wäre eine lang schon vertraute Person, jemand, der dich schon dein ganzes Leben lang begleitet. Und egal, welche Unterschiede sich auftun, welche Streitigkeiten auftauchen, es ist, als ob da etwas wäre, das Du nicht beschreiben kannst. Eine Verbindung, die… älter ist… andere Dimensionen umfasst. Und dann schaust Du in den Spiegel, lässte deine Nachtwelten Revue passieren und weißt doch: Es ist anders, als Du denkst. Auch jetzt. Vielleicht jetzt sogar mehr denn je. Der Wunsch nach dem Einssein ist so brennend, dass er manchmal schon wieder so irreal wird, dass es etwas heilsames in sich trägt… zu wissen… es ist, wie es ist, und egal wie es ist, du bist hier und es ist gut. Manchmal spielt einem das Hirn einen Streich und fügt sie in dein Leben ein, als wäre sie schon immer da gewesen. Doch wohin mit all den Menschen? Manchmal spielt einem das Hirn einen Streich und lässt dich die Wirklichkeit ein Stück weit besser erahnen, auf den zweiten Blick, vorbei am Dickicht der Gedanken, vorbei an den grellen Lichtern der Stadt, vorbei am Rauschen der Wasser in deinem Herbstwald. Manchmal…

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wunder oder ganz normal?

da leben wir in zeiten, da die aufzeichnungstechniken nahezu perfektioniert, multidimensional und -medial sowie allgegenwärtig sind…

aber doch erscheint es mir wie ein kleines wunder, wenn ich gerade eine wunderschöne aufnahme von “samba em preludio” höre, das original von baden powell/vinicius de moraes, gesungen von geraldo vandré und ana lúcia… stimmen, instrumente, stimmung… alles festgehalten auf vinyl, magnetband, aluminiumfolie, silizium erfüllt es den raum, mein sein und lässt mich auf zeitlosen wellen schweben…

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muxn

momentan:

falling slowly – glen hansard & markéta irglová
ajde jano – kroke
la grande cascade – rené aubry
piosenka księżycowa – varius manx
makumba -big cyc
redemption song – bob marley
czarny blues o czwartej nad ranem – stare dobre małżeństwo
when your mind’s made up – glen hansard & markéta irglová
war pigs – black sabbath
rain song – led zeppelin [all time favorite since 1992]
be careful with that axe eugene – pink floyd
you keep me hanging on – vanilla fudge
wir müssen hier raus – ton steine scherben

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a jeszcze jedna… prosta, ale może najpiękniejsza… nawet…

Sen o Victorii

Dzisiaj mialem piękny sen
Naprawde piękny sen
Wolnośc moja śniłem że
Wziąłem z Tobą ślub

Słońce nas błogosławiło
I księżyc też tam był
Wszystkie gwiazdy nieba
Wszystkie gwiazdy pod
O Victorio, moja Victorio
Dlaczego mam cię tylko w snach
Wolności moja Ty Victorio
Opanuj w końcu cały świat

Ot, gdyby tak wszyscy ludzie
Mogli przeżyć taki jeden dzień
Gdy wolność wszystkich, wszystkich zbudzi
I powie idźcie tańczyć, to nie sen

O Victorio, moja Victorio
O Victorio ma

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dżem…

fast zwei jahre nachdem ich in kędzierzyn-koźle auf dem dżem-konzert zum film skazany na bluesa war, heute den film endlich gesehen… auch wenn er ziemlich viele schwächen hat… dżem best!

list do m

Mamo piszę do Ciebie wiersz,
Może ostatni, na pewno pierwszy.
Jest głęboka, ciemna noc,
Siedzę w łóżku a obok śpi ona

I tak spokojnie oddycha.
Dobiega mnie jakaś muzyka,
Nie to tylko w mej głowie szum.
Siedzę i tonę i tonę we łzach,
Bo jest mi smutno, bo jestem sam.
Dławi mnie strach.

Samotność to taka straszna trwoga,
Ogarnia mnie, przenika mnie.
Wiesz mamo, wyobraziłem sobie, że
Że nie ma Boga nie, nie ma nie!
Nie ma Boga nie.

Spokojny jest tylko mój dom,
Gdzie Ty jesteś a mnie tam już nie ma.
Gdzie nie wrócę chyba nigdy,
Mamo bardzo Cię kocham, kocham Cię!

Myślałem, że Ty skrzywdziłaś mnie,
A to ja, to ja skrzywdziłem Ciebie.
Szkoda, że tak późno pojąłem to.
Tak późno to, to zrozumiałem.
Zrozumiałem to.

Samotność to taka straszna trwoga,
Ogarnia mnie, przenika mnie.
Wiesz mamo, wyobraziłem sobie, że
Że nie ma Boga nie, nie ma nie!
O nie, nie…
Nie ma Boga, nie ma nie!, nie, nie..
Nie, nie…
Nie ma Boga, nie..

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Onkel Baedeker hat sich doch noch gemeldet…

Inzwischen ist es mehr als 1 Jahr her, dass Klaus und ich mit der Arbeit am neuen Baedeker für Nordpolen begannen und fast genau 1 Jahr, dass ich mit meiner Recherchereise begann… Einiges an Informationen ist wohl schon wieder nicht mehr aktuell, aber nun hat sich der zuständige Redakteur endlich gemeldet und es ist soweit, wir bekommen jetzt die redigierte und schon fast fertig layoutete Version zur Korrektur. Bin gespannt, wieviel sie von Podlasie rausgekürzt haben… und welche Bilder sie genommen haben.

Morgen werde ich unser “Werk” dann in den Händen halten und vor allem auf fehlerhafte polnische Formulierungen durchforsten. Bin auch gespannt, wie hoch die Auflage sein wird und ob sich das Ding überhaupt verkauft.

…………………………………………………………wild is the wind…………………………………………………………..

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